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Projekt stillgelegter Kühlturm

Wie wird die Slackline korrekt gespannt und befestigt?
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Frankenfeld
Beiträge: 1
Registriert: 03.12.2018, 12:17

Projekt stillgelegter Kühlturm

Beitrag von Frankenfeld » 03.12.2018, 12:39

Hallo,

ich bin mir nicht sicher, ob dieser Eintrag in diesem Forum richtig aufgehoben ist. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Erfahrung der
Forenmitglieder im Bereich Slacklinebesfestigung sehr hifreich sein könnte für ein bevorstehendes Projekt, welches in einem stillgelegten Kühlturm (89 m Durchmesser) stattfinden soll. Im weitesten Sinne ähnelt die geplante Installation einem Slackline/ Highline-Aufbau.

Vorab ein paar Eckdaten zum Aufbau:
Die beabsichtigte Nutzung beinhaltet die Verwendung der inneren Kühlturmbetonhülle (Betonklasse nicht bekannt, wahrscheinlich > B35) zwecks Einspannung einer ca. 2m großen Ikosaederkonstruktion, welche an 3 Aufhängepunkten in ungefähr 17 Meter Höhe über 3 Gurt - Bungeeseil- Ikosaederverbindungen installiert wird. Die Ikosaederkonstruktion befindet sich nach dem Aufbau in ca. 5 m Höhe im Kühlturmzentrum.

Zur grundsätzlichen Verdeutlichung des Aufbaus habe ich ein Bild angefügt. Die Ikosaeder-Konstruktion (40kg Gewicht Leergewicht) wiegt mit mir und zusätzlichem Equipment ungefähr 150 kg und soll zu den Aufhängepunkten jeweils einen Winkel von ungefähr 15 Grad bilden. Laut meiner Berechnung würden die 150 kg bei 15 Grad an den drei Aufhängepunkten jeweils ca. 2 kN Zugkräfte verursachen. Nach Abschluss des Grundaufbaus kann eine Person per Strickleiter in die Ikosaederkonstruktion klettern und durch Körperschwerpunktverlagerungen vertikale Schwingungsbewegungen in Höhe von mehreren Metern erzeugen. Durch die erzeugte Dynamik könnten sich dadurch die Zugkräfte auf bis zu 4 KN erhöhen.

Meine eigentliche Fragestellung bezieht sich auf die geplante Befestigung an der Kühlturmbetonwand und ob diese sinnvoll bzw. stabil genug ist.

Im oberen Bereich (17 m Höhe) sollen an den drei Aufhängepunkten jeweils vier Fischer FAZ II M12 /30 Bolzenanker (die Bohrlöcher liegen ungefähr 25 cm auseinander) in Kombination mit Bohrhakenlaschen und M8 Schraubgliedverbindungen installiert werden. Durch die vier Schraubgliedverbindungen soll ein 10,5 mm Statikseil durch zwei M12 Deltaschraubglieder (50KN) geführt werden und frei verschiebbar sein. Jeder Strang ist dann ungefähr 80 cm lang. Als Verbindungsknoten ist ein dreifacher oder vierfacher Spierenstich angedacht. Zusätzlich soll jeder Seilstrang mithilfe einer 16 mm Bandschlinge über einen gesteckten Achterknoten abgesichert werden.
Durch die beiden Deltaschraubglieder soll jeweils ein Gurt (der zweite Gurt dient als Backup) vom Ikosaeder ausgehend umgelenkt und in Bodennähe an eine Stahlplatte (25 cm x 30 cm x 0,8 cm, fixiert mit 4 Fischer FAZ II 12/ 30 Bolzenanker an der Kühlturmwand) mittels zweier Gibbon-Schäkel (50 KN) angebracht werden. Als Weblocker sollen Doppelstegverschlüsse (Bruchlast 50 KN) zum Einsatz kommen. Wegen der Gurtumlenkung werden die oberen Fixpunkte in 17 m Höhe zwar mehr belastet, der Vorteil ergibt sich allerdings durch die bessere Konstruktionshandhabung beim Einspannvorgang. Für eine Einschätzung wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße

Frank

Ikosaederkonstruktion_Kletterposition_nach_Seilspannung_S2.jpg
Vorgespannte Slackline-Bungeeseil-Ikosaederkonstruktion
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Kühlturmwand
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Geplante Wandhalterung
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